Klassische Moderne Kunst

Moderne Klassische Kunst

Mit dem Begriff Klassische Moderne in der bildenden Kunst wird das Ende der Mimesis, d.h. die Nachahmung der Natur, bezeichnet. Die Kunst des Expressionismus und der Klassischen Moderne in Deutschland zählt. Classical Modern and Contemporary Art - Juni-Auktion in Basel.

Im ersten Stock des Hauptgebäudes zeigen wir unsere Bestände der Klassischen Moderne. hat das Bild der klassischen Moderne bis heute geprägt.

Die klassische Moderne

Die Klassische Moderne in der bildende Kunst bezeichnet das Ende der Nachahmung, d.h. die Nachahmung der natürlichen Lebensweise. Die Anfänge dieser Zeit werden zu begründet und sind stark mit den Vorstellungen von Paul Cézanne (1840-1906) verflochten, der nicht mehr nach der Vorlage der Schöpfung zeichnet, sondern die Bilderwelt auf Zapfen, Zapfen und Würfel vor der Schöpfung verkürzt, sie von neuem aufbaut und so einen blickt.

Das Subjektivität des Blicks, also das Subjektivität des Sehen in Relation zum Objekt, wird zum Maß aller Dingen, das deterministische Objektivität, d. h. die Nachahmung der Natur in der Zeichnung gibt nach. Aber auch die impressionistischen (Monet, Manet, Degas), pointillistischen (Seurat, Signac) und poetischen Künstlerinnen ( "Pointillisten") rüsten dann über Paul Gaugain und Vincent van Gogh für die große Etappe der Ära der Avantgarde 1906-1906 (Picasso, Matisse), den Höhepunkt der deutschen Klassischen Moderne.

Die Schlussfolgerung der antiken Moderne zeigt sich im konstruktiven und symbolischen Sinne in Kasimir Malewitschs Schwarzem Suprematistischem Platz (1914,1915). Mit der Schließung des Gebäudekomplexes 1933 als Ende der Ära der antiken Neuzeit kann in Deutschland dürfte die Zeit gesetzt werden. Weil das Gemälde von Jahrhundertkünstlers Picasso jedoch alles in Stile und Formen hat überdauert, geht die Periode der Klassischen Moderne mit seinem Sterbejahr 1973 zu Ende. Entscheidend für diese Welle waren die künstlerischen des künstlerischen Austauschs von Moskau über Dresden, München in Richtung Paris und New York.

Der Glanz dieser Zeit und ihrer Bewegungen erstreckt sich bis in die zeitgenössische Kunst.

Die klassische Moderne

Wichtige Werksgruppen und hervorragende Objekte kennzeichnen den Stil der Collection of Classical Modern Art, die zu den bedeutendsten Sammlungen in Deutschland gehört. Der erste Direktor der Kunsthallen, Alfred Lichtwark, widmete sich nur zögernd der postimpressionistischen Kunst. Im Gegensatz dazu hat sich sein Vorgänger Gustav Pauli ab 1914 zunehmend die Kunst seiner Altersgenossen angeeignet: Für das Haus hat er nicht nur eine Anzahl von zentralen Werken gesichert, sondern auch ständige Ausstellungshallen für moderne Kunst eingerichtet.

Nachdem Paulis abgesetzt worden war, wurde 1937 nahezu der ganze Fundus an zeitgenössischer Gemälde von den Nazis konfisziert und ging für immer an das Wohnhaus unter. Mit beeindruckendem Ergebnis hat Carl Georg Heise, der 1945 Direktor wurde, daran gearbeitet, diese Verwundung durch Akquisitionen zu beseitigen und die früher geächtete Kunst zu wiederherzustellen. Alfred Hentzen konnte ab 1955 die Bestände der klassischen Moderne mit bedeutenden Arbeiten weiter ausdehnen, schon jetzt mit Rücksicht auf die zeitgenössische Kunst seiner Zeit.

Dauerleihgaben aus Privatsammlungen verstärken wie zu Pauli die klassische Moderne bis heute. Im Bereich der Malerei und Bildhauerei zeigen sich in der Kunstanstalt viele Aspekte der nationalen und inter-nationalen Moderne: Malereien der "Brücke"-Künstler und der Pariser Ecole de Paris sowie Werkgruppen der Künstler Edvard Munch, Wilhelm Lehmbruck, Paula Modersohn-Becker, Lovis Corinth und Max Beckmann verdeutlichen den Ausstieg aus dem Jahr 1900.

Mit der Kunst des Bauhaus, der Neuen Objektivität und des Islam sowie verschiedenen Strömungen der Abstraktion und der Ungegenständlichkeit der Gemälde wurde die Jahrhundertmitte erreicht und den wenigen Intensivdekaden ein beeindruckendes Bild verliehen. Die Klassische Moderne präsentiert sich mit der Neueröffnung des Hauses im Frühling 2016 in einer neuen Lebendigkeit und Vielfalt:

Die neu gestaltete Tour präsentiert Kunstbewegungen und Gemeinschaften und konzentriert sich gleichzeitig auf individuelle Werke - dank wichtiger Neuanleihen ist Beckmann nun mit seinen ersten vorletzten Arbeiten dabei. Aber er fordert uns auch auf, grundlegende Erscheinungen der Moderne, einschließlich der Wechselwirkung zwischen den Polen Figur und Abbild, zu erforschen oder sie in zeitgenössischen Geschichtsbildern, wie den katastrophalen Jahren um die Klassische Moderne und den Ersten Weltkrieg, nachzubilden.

Was diese eher kurzlebige Periode der Kunsterzeugung tief prägt, verdeutlicht die neue Hängung der klassischen Moderne: die Simultaneität des Anderen, die Macht der Gedanken über nationale Grenzen hinaus, die Rebellion gegen das Traditionelle, die Blüte nach der Destruktion. Die Moderne, die wir als Klassik bezeichnen, ist somit nach wie vor spannend zeitgemäß und eine Herausforderungsaufgabe für unser Seh- und Denkvermögen.

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