Kunst Verkaufen Hamburg

Art Selling Hamburg

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?????? ????????? ?? SZENE HAMBURG (@SzeneHamburg). Niemand in Dresden wollte nach dem Fall der Berliner Mauer Kunst kaufen. Die weiteren Stationen sind Hamburg, Dortmund, Zürich und Düsseldorf.

Zuerst ist es gebrochen, dann ist es Kunst.

Street Art Star Banksy wollte nie in das bestehende Haus gehen. Das Tor ist weg. Mit der Türe ist ein feines Graffiti verschollen, das Abbild eines schreienden Girls, das der Street Art Künstler Banksy dort, am Hintereingang von Bataclan, nach dem terroristischen Anschlag im Jahr 2015, aufgesetzt hat. Wahrscheinlich hofft der Einbrecher jetzt auf einen Kollektor, der für die Türe, das ist die Kunst, für sie einen hohen Preis zahlen wird.

Nahezu alle seine Arbeiten gehen früher oder später verloren, werden bemalt oder weggestreichelt, weil niemand diese Kunst geordert hat, sie ist schlichtweg da, ziert eine Firewall oder ein Garagetor, wird von vielen photographiert, ist in den Sozialwelten des Internet ewig präsent - und ist daher in der wirklichen Lebenswelt entbehrlich.

Bank Sarkozy hatte begonnen, eine Alternativwirtschaft aufzubauen: Die Tauschwerte seiner Kunst sollten nicht im monetären Wert bestehen, sondern allein im Tausch selbst, in der elektronischen Weitergabe eines Gratisgeschenks. Aber was haben die Räuber gesehen, als sie das Foto an der Türe stellten? Wenigstens sollte das Banksy aufgeregt haben. Sein Wunsch nach einer Kunst fernab vom Geld ist zerbrochen.

Tatsächlich wollte Banksy seine Eigenständigkeit noch einmal unter Beweis stellen. Aus diesem Grund hatte er die Absicht, seinem Gemälde, dem Mädchen mit Ballon, einen dickeren goldenen Rahmen hinzuzufügen, der einen Schredder enthielt, der gerade erst zu zerkleinern anfing, als der Hammerschlag des Auktionshauses fiel. Aber dann erkannte sie ihr "eigenes Kunstwerk" in Lamettas.

Entgegen den Plänen von Banksy hatte sich sein Schaffen nicht völlig selbst vernichtet, so dass es heute weder intakt noch gebrochen ist, sondern eher malerisch ausfällt. So beschloss der Käufer, das Mädchen zu halten und stellte damit seinen Besitzanspruch über den Wunsch des Malers nach Enteignung. Über das Netz teilte er mit, dass es nun den Namen Love is in the Bin trug.

Doch es war nicht so einfach, Banksy entkommen zu lassen. Das Ballonmädchen war eigentlich als Selbstironie gedacht. Bankys Idee war es bereits, das Motif mehrmals auf die Hauswand zu sprühen, als er sich 2006 entschloss, eine klischeehaft, also originell und originell geartete Variante zu produzieren: auf Segeltuch! Eine unbankige Bank. Sie pries im begleitenden Text der Versteigerung das Gemälde als "kitschiges Pathosemblem" und sah die Geschmacksneutralität als Kaufargument.

Es ist ein Wunder: das "erste geschichtliche Meisterwerk, das während einer Versteigerung direkt geschaffen wurde".

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