Realismus Kunst

Die Realismus-Kunst

Between Realism and Abstraction | Hybrid Beings | Liger and Töwen |. Socialist Realism and Art in National Socialism Buch. In der Galerie Champetier (Verkauf, Kauf, Grafik, Radierungen, Lithographien) wird der neue Realismus vorgestellt: Eine Kunstausstellung am Rande des Plenums: Ein neuer Realismus im Bundesrat .

Siehe auch.

Kennzeichnend für den Realismus sind die Repräsentation der Künstlerin und ihre anschließende Verwandlung in ein Gesamtkunstwerk sowie ihre politischen Einflüsse. Berühmtester Repräsentant war der Franzose Gustave Courbet (1819-1877), der das damals noch sehr vage und unpräzise definierte Konzept der Realitätskunst übernahm und wegen seiner provozierenden Kraft für seine Kunst verwendete.

Der Inhalt seiner Arbeiten prägte den Ausdruck "Realismus". Courbets Hauptanliegen war es, aus dem Wissen um die (künstlerische) Überlieferung und seine eigene Einzigartigkeit lebende Kunst zu erschaffen. Die Bezeichnung Realismus wird strikt kontextuell gebraucht und ist daher sinnvoll. Die Schwierigkeit bei der Anwendung der Wörter "realistisch" und "realistisch" ergibt sich aus ihrer Mehrdeutigkeit.

Einerseits bezieht sich dieser kunsthistorische Begriff auf eine dem Alltagsleben und der Allgemeinheit gewidmete und zugleich strategisch motivierte Kunstrichtung des neunzehnten Jahrhundert, weshalb soziale Bedingungen und ihre Gegensätze und Konfliktsituationen oft thematisiert werden. Andererseits kann es, der allgemeinen Bedeutung des Wortes entsprechend, als "realistisch" beschrieben werden, was dem abgebildeten Objekt, Motiv oder der Vorstellung sehr nahe kommt.

Möglicherweise ist es richtig, dass[1] "realistische" Neigungen bereits in frühen Werken zu beobachten sind. Albrecht Dürers Aquarell Die Hungerfeldhase (1502) zum Beispiel war in seiner Abbildung so "wahrscheinlich" und so naturgetreu, dass es als echt und lebensfroh angesehen werden konnte[2] Dieses Beispiel soll veranschaulichen, dass eine naturgetreue Abbildung keine Garantie für ein wirklichkeitsgetreues Abbild im kunstgeschichtlichen Sinn ist.

Darüber hinaus wird in jeder Kunstform der Ausdrucksform auf die Wirklichkeit verwiesen. Dieser Verweis erfolgt auf unterschiedliche Weise und begrenzt so die individuellen Realismusströme wie Neuen Realismus, Fantastic Realismus oder Photorealismus gegeneinander. Die Repräsentation der Wirklichkeit allein, wie der Maler sie wahrnimmt oder darstellen will, ist daher nicht entscheidend für die Klassifizierung von Kunst als "Realismus".

Meiner, Hamburg 2005, Boris Röhrl: Kunstwissenschaftliche Theorie des Naturtums und des Realismus.

Auch interessant

Mehr zum Thema