Schöne Kunst Bilder

Wunderschöne Kunstbilder

Meine Zimmer sind jetzt viel schöner, lebendiger und unverwechselbarer." Fotos, Bücher und Musik sollten öfter eine zweite Chance bekommen. Wunderschöne Bilder für Ihr Zuhause. Er verwandelt die Modefotografie in schöne Kunst. Er verwandelt die Modefotografie in schöne Kunst.

Gallery Die Schöne: Exklusive Abendessen inmitten der Kunst

Verfasser: Die Schönheitsgalerie veranstaltete ein einmaliges Dinner mit angewandten Kochkünsten zum Themenbereich des Polnischen Frühlings. Sie finden die Gallerie die Schöne in der Kauffnergasse 7, unmittelbar hinter der Gasthausbrauerei Ottokringer. Ein 12-gängiges Menu wurde unter dem Titel "Polnischer Frühling" mitgebracht. Außerdem erhielten die Gäste einen exklusiven Blick in die Kollektion der Gallerie.

Es handelt sich um Arbeiten aktueller zeitgenössischer Künstler, die bereits hier ausgestellt haben und dankbar einen ihrer Arbeiten der Gallerie überlassen haben. Ein Abendessen ist Teil der Gelage-Serie, die in regelmässigen Zeitabständen in den Schoenen abläuft.

In einer Erklärung zum Konzept der angewandten Kulinarik steht: "Wenn wir von Kulinarik reden, meinen wir nicht Lebensmitteldekorationen und Teller-Tattoos. Verfasser:

Muß Schönheit immer so mühsam sein?

Die gute Kunst offenbart sich nie auf den ersten Blick. Eine gute Kunst. Und wer würde denn so etwas Hässliches an die Decke hängen? Wer will schon etwas anderes über das, was er nicht mag? Sie werden zusammengeklappt, weggelegt und anderen Dingen zugewandt: angenehmer, schöner, amüsanter. Sind wir deshalb auf der Suche nach Vergnügen, wenn wir uns nicht für Dinge entscheiden, die uns nicht gefallen, weil sie zu erschöpfend, zu oberflächlich, zu öde und uninteressant erscheinen - oder alle zusammen?

Oh, es ist ein Cross mit der Kunst: es stört und verzaubert, es stört und erfreut, oder es ist unbegreiflich, bohrend, widerstandsfähig, rebellisch und bisweilen, vielleicht sogar selten genug: entzückend. Goethe schrieb in einem Schreiben vom 5. Juni 1797 an seinen Freundes Schiller, was für eine gute Sache es war, dass sie die Poesie des Künstlers "gerade zur richtigen Zeit" geöffnet hatten.

"Er erinnert sich, so Goethe, daran, dass er dreißig Jahre vorher bereits das Werk vorgelesen und " noch nichts von der Bedeutung des Werkes verstanden hatte ". Es gibt zwei bemerkenswerte Dinge an diesem wunderschönen Brief: dass dreißig Jahre verstreichen können, bis selbst jemand wie Goethe in der Lage ist, die Sprache zu verstehen.

Mit Geduld erwartet das Werk (oder allgemeiner: die Kunst), bis wir es richtig auszudrücken wissen. In manchen Fällen kosten die Bemühungen des Warteens nicht weniger als dreiÃ?ig Jahre. Muß man dreißig Jahre lang ein lästiges Gemälde im Wohnraum aufhängen, bis man es im Goethe-Sinn "findet" (oder bis es uns findet)?

Wer möchte schon vermuten, dass einige der Anstrengungen von Günter Grass oder Martin Walser in dreißig Jahren etwas weniger erschöpfend und so viel schöner sein werden? Für die Zeit, in der sich die zweite oder dritte Gelegenheit, Buch, Bild oder gar Ton, sicher genießen lässt, ist es nicht mehr an der Zeit.

Die Kunst trifft zu - oder sie gerät in Leerheit und Vergessenheit. Dann wird die Kunst schrumpfen und zur Modewelt. In Nietzsche wurde einmal vom "langsamen Bogen der Schönheit" gesprochen. Unbeabsichtigt begegnete er Goethe, der Aristoteles dreißig Jahre wartete. "Nietzsche meint in "Mensch, allzumenschlich", ist nicht diejenige, die plötzlich verführt, die stürmisch und berauschend angreift, "sondern diejenige, die sich allmählich infiltriert, die man mit einer beinahe unbeachtet trägt und die man in einem Träume noch einmal trifft.

Bei einem solchen Kunsterlebnis fehlt es der Rennpräsenz an Zeit und Ausdauer. Die Geheimnisse der Ästhetik haben etwas mit dem zu tun, was "man mit sich selbst beinahe unbeachtet mitnimmt", und damit mit einem Augenblick des Unbekannten. Doch gibt es noch heute diese Form der Schönheiten, die nicht im Handumdrehen überwältigen, die erst nach und nach eindringt, die wiederkommt und sich dem Wunschtraum öffnet?

Welche Bilder könnte es dir heute wie Kleist vor Caspar David Friedrichs "Seelandschaft" passieren: Es ist, wenn du es betrachtest, "als ob deine Augenlieder abgeschnitten worden wären". Die Erfahrungen einer so existentiell dringenden, völlig wehrlosen Auseinandersetzung mit der Kunst und ihren Visualisierungen, die als ebenso leidvoll wie wunderschön angesehen werden können, werden in den Bereichen der zeitgenössischen Kunst kaum erlebt.

Allzu oft verbinden sich die Dringlichkeit der Repräsentation mit der Feinheit ihrer Mittel, allzu oft begegnen sich Plattheit, Wirkung und Mühe in katastrophaler Mitschuld. Vor allem in der Fachliteratur kann beobachtet werden, wie sich mit der Verbreitung von Schriftspielschulen die Erkenntnis etabliert hat, dass Kunst gelehrt und damit gelernt werden kann.

Die Kunst ist erschöpfend, ein wenig jammernd. Es mag in vielerlei Hinsicht angespannt erscheinen, aber es ist bei weitem nicht erschöpfend genug. Welche Arbeiten in den Bereichen Schrifttum, Bildende Kunst, Musiktheater oder Filmwesen haben in den vergangenen Jahren die Bevölkerung erregt? Erst wenn der Schock zum kosmetischen Genuss beiträgt, wird das Kunstversprechen voll und ganz erhört.

Ist Elfriede Jelineks Kunst durch den unverschämten Reflex ausgeschöpft, oder lassen sich mit ihren Texten jene Zweifeln in ihrem Verstand wecken, die das Zeug dazu haben, alles in Frage zu stellen, alle Sicherheiten zu durchbrechen? Warum sollte Kunst gut sein, wenn nicht zum Zwecke der Unsicherheitsarbeit dort auf unverständlichen Wegen, die direkt in die Mitte und den Rücken unserer Traume münden?

Erst wenn der Schock zum kosmetischen Genuss beiträgt, wird das Kunstversprechen voll und ganz erhört. Schönheit ist nie ohne das Tier. Doch man muss mit dem Ethiker Adorno etwas weiter lesen, um zu begreifen, warum dieser Schwarzseher dennoch an die Weltverbesserung geglaubt und in dieser Beziehung eine nicht unerhebliche Bedeutung für die Kunst geschaffen hat:

Das ist keine Schöne und kein Tröster, meint er, "außer in dem Anblick, der zum Schrecken führt, sich ihm widersetzt und die Chance des Besten im uneingeschränkten Bewußtsein der negativen Einstellung einfängt. Nur aus diesem Grund kosten die Kunstwerke den Aufwand, den sie uns geben, und nur dann ist ein solcher Aufwand berechtigt, wenn sie gemeinsam mit ihrem Gegner Schönes denken, wenn sich Horror mit freiem künstlerischen Spielen vermischt: Denn in ihm erscheint die "Möglichkeit des Besseren".

Es sind solche Schocks, denn inmitten der Schönheit sinkt der Katastrophenschatten, der uns allein mit dem Schrecken in Einklang bringen kann, den jede Kunst letztendlich repräsentiert, ja sogar repräsentieren muss: radikal sinnlos zu sein in einer Zeit, die so sehr auf Nützlichkeit angewiesen ist und sie in ihrer Vollkommenheit so sehr benötigt.

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