Stilrichtungen der Modernen Kunst

Stile der modernen Kunst

Stile der modernen Kunst in Europa und Nordamerika. Stile sind exemplarisch für den Übergang zur modernen Kunst. Auf der anderen Seite kann das Problem der modernen Kunst beleuchtet werden. Eroberte Stile sind auch für andere Arten von Konstitutionen zugänglich. Der Begriff moderne Kunst vereint viele verschiedene Stile in einem Begriff.

Kunstepochen Lernkarten

Mit der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahr 800 in Rom etablierte er nicht nur eine bis ins sechzehnte Jh. andauernde Politik, sondern auch eine ästhetische Erneuerung der europäischen Sitten. Die Rückbesinnung auf die romanische Ex-Metropole, die während der Migrationsperiode zu einem Ort geschrumpft war, kann als erste post-antike Verbindung zur großen Zeit des romanischen Imperiums gelesen werden, weshalb die künstlerische Produktion unter Karl auch unter dem Namen Karolingerrepertoire bekannt ist.

In der vorromanischen Zeit wird zwischen merowingischer Kunst, die wie ihre Vorläufer noch der Keltenkultur zugeschrieben werden kann, und karolingischer Kunst unterschieden, die bereits den Reichhaltigkeits- und Vielgestaltigkeitsgrad eines sich durch die Machterweiterung Karls des Großen in Mitteleuropa verbreitenden Stiles entwickelt. Auf dem Gebiet der Gemälde zeichnen sich Büchermalerei und Wandgemälde aus, und eine Anzahl von Bildhandschriften wird einer Hoftätigkeitsschule von Karl dem Großen zugeordnet.

Im Gegensatz zur darauffolgenden Gothik kennzeichnet sich die romanische Zeit durch ihre solide Konstruktion und ihren befestigten Bau. Wichtige plastische Werke sind ebenfalls in bronzefarbener Ausführung aufbewahrt, darunter die Bernwardsäule Hildesheim. Die Kunsthandwerke profitieren vom florierenden Reliquiarhandel, der die Forderung nach prunkvollen Reliquien sowie die religiösen Bedürfnisse der Gemeinde (Laubhütten, Kreuze, Kelche, gestickte) westeuropäische Roben, Radlüster, etc.

Im Zuge der neuen Reformordnungen (Cluniazenser, Cistercianser etc.) wurden schärfere Bauvorschriften und genaue Regelungen für die Kunstgestaltung geschaffen, die die Formentwicklung zunehmend differenzierten. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert wurde in Frankreich eine Zeitrechnung eingeführt, die unter dem später ausgewählten und zunächst als abfällig bezeichneten gotischen Wortbegriff die Kunst des Westens bis zum Ende des mittleren Alters weiterprägte.

Die Erkenntnis, dass das Eigengewicht von Gebäudelasten, vor allem von der Decke, durch Streben von der Mauer nach aussen verlagert werden kann, ermöglichte große Sichtfensterflächen, die den gotischen Dom zu einem lichtgefluteten Gebäude machten. Den grössten Anstoss zur Entstehung der Gemälde gab eine kriminelle Handlung: Die Veneter brachten aus ihrer plündernden Besetzung Konstantinopels im Zusammenhang mit dem Vierten Kreuzzug von 1204 eine neue Art der Gemälde in den westlichen Raum.

Das Icon ist ein bewegliches Wandbild und wird sich bald als wichtigstes Medium der Wandmalerei durchsetzen, wo bisher nur Wandbilder - ob als Fresken- oder Wandbild auf den größeren Fensterelementen - und Skripte malten. Bei der Ankunft der Heiligen Schrift in Italien entwickelte sich zunächst eine abendländische Tradition der Gemälde, die Duccio, den ersten großen Künstler, hervorbrachte, und mit dem ersten Benutzer der perspektivischen Schrift, Guotto di Bondone, versuchte, die Flachheit, die Sinnperspektive und die Distanz zur Natur des Mittelalters durchzusetzen.

Vor allem in Süddeutschland, in der spätgotischen Zeit, entstanden in den Ateliers von Tilman Riemenschneider, Veit Stoß und den Ulmer Erhardinnen und Erhardinnen Spitzenleistungen.

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